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Review: JEBEDIAH UND NANOWAR OF STEEL IM VOLXHAUS

Der 14.8.2021 wurde vom gesamten VolXhaus-Team sehnlichst erwartet: Relativ spontan hatte man sich dazu entschlossen, die legendären Nanowar of Steel am Heimweg nach Italien abzufangen – und das Unterfangen ist geglückt.

Den Anfang machten an diesem Abend die langjährigen Lokalmatadoren von JEBEDIAH, die das Publikum mit ihren Eigeninterpretationen bekannter Rockhymnen auf einen kraftvollen Abend einstimmten. Gleich an dieser Stelle großer Dank an „unseren“ Kurt Seppele, der uns beim Ausknobeln des „Einheizers“ mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat und sofort an JEBEDIAH gedacht hat – inklusive Rudi Pravda als große Überraschung an den Drums!

Danach erklommen Nanowar of Steel zur epischen – und vermutlich weltweit bekanntesten – Deklination des Lateinischen die Bühne (kleiner Tipp durch die Blume: Es ist nicht „discipulus“ ;-) ), um sich mit „Barbie Milf“ direkt in medias res zu stürzen. Es folgte mit „Call of Cthulu“ eine anbetungswürdiges Anrufung der mystischen Gestalt H. P. Lovecrafts – involviert waren Cthulu persönlich und ein aufblasbares Telefon. Der wilde Ritt ging weiter und entführte das Publikum mit „Barbagianni“ auf einen Beutezug der Schleiereule, gefolgt vom „Vegan Velociraptor“  – selten hat man launiger zu Dinosauriern und Weltuntergangsszenarien mit den Armen gewedelt…

Nanowar of steel VolXhaus Klagenfurt

Coronalockerungen sei Dank konnte die Band auch eine liebgewonnene Tradition wieder aufleben lassen, die „Wall of Love“, die nanowar‘sche Antwort auf die vielerorts viel zu schmerzhaft und brutal ausfallende „Wall of Death“, die man von Metalkonzerten sonst so kennt. Es folgte das Loblied auf leistbare Eisenwaren die Hymne des Baumarkts, „Iron Monger“.

Romantischer wurde es zu den Klängen von „Then I Noticed She Was A Gargoyle“ – vielleicht hat das ein oder andere Pärchen sogar Liebesbekenntnisse ausgetauscht? Um jedoch die Romantik nicht zu sehr überborden zu lassen, kam Nanowar dann zum deutschsprachigen Teil des Konzerts:

Mit Knusperbröseln und Klassenkampf besangen sie den „Fluch des Käpt‘n Iglo“ , vor dem kein Fisch sicher ist, um sich dann mit „Schwanzwald“ phallisch anmutenden Bretprodukten zu widmen. Die Stimmung war ausgelassen und fand spätestens bei Norwegian Reggeaton ihren Höhepunkt – das morbid-melancholische Wikingerherz traf auf Latino-Rhythmen, die es selbst dem zurückhaltendsten Gast unmöglich machten, sich nicht zu bewegen. Den nordischen Gepflogenheiten folgend, wurde natürlich auch „Odino“ gehuldigt. Das Konzert endete mit „Hail To Liechtenstein“ – in der Hoffnung, dass wir alle den Saal ein wenig reicher verlassen würden.

Nanowar of steel VolXhaus Klagenfurt gargoyleNanowar of steel VolXhaus Klagenfurt gargoyle1

Nach Jubel, Applaus und Zugaberufen, die Stimmen heiser werden ließen, folgte das Grande Finale: Nach einer Reise zum „Uranus“ wurde unter großer Begeisterung die „Polenta Taragnarock“ aufgetischt – um so gestärkt nach Valhalla zu streben. Niemals wurde enthusiastischer einen LACK-Tisch aufgebaut und niemals erntete jemand dafür so viel Jubel. Valhalleluja! Was für ein genialer Abend!

 Jebediah und Nanowar Of Steel VolxhausJebediah NanowarOfSteel 124 1

An dieser Stelle ein paar Worte in eigener Sache: Wir möchten uns noch einmal bei jedem einzelnen Musiker herzlich bedanken, dass dieses Konzert überhaupt möglich war. Vielen, vielen Dank an die Jungs von Nanowar of Steel, ihr und euer Schaffen seid jetzt gerade wichtiger je. Danke, dass ihr bei uns ward und uns alle mit auf diese verrückte Reise genommen habt, die uns am Ende alle ein Stückchen zusammenrücken hat lassen!

Mediaquellen:
Thomas Hude | www.blitzlicht.at
Yvonne Rapp
Ingo Webernig | www.weappu.net

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